Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)

Erektionsstörung: Ursachen, Behandlung, Kosten, Erfahrungen - von Betroffenen

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Häufig gestellte Frage (FAQ):
Was versteht man unter Erektionsstörungen?

Wenn die Sexualität Probleme macht, wenn es "im Bett nicht mehr klappt", dann kann es sich um ganz unterschiedliche Probleme handeln. Für ein erfolgreiches Gespräch mit dem Arzt ist es wichtig, dass man sein Problem richtig benennen kann. Deshalb sagen wir im Folgenden, was man unter Erektionsstörung versteht, und was nicht unter diesen Begriff fällt.

Die deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) definiert in ihrer Leitlinie "Diagnostik und Therapie von Libido- und Erektionsstörungen" die erektile Dysfunktion wie folgt:

Die erektile Dysfunktion beschreibt ein chronisches Krankheitsbild von mindestens 6-monatiger Dauer bei dem mindestens 70 Prozent der Versuche, einen Geschlechtsverkehr zu vollziehen, erfolglos sind.

Bei dieser Definition sind folgende Punkte wichtig:

  1. Eine behandlungsbedürftige Erektionsstörung liegt nur dann vor, wenn das Problem über einen längeren Zeitraum besteht.
  2. Gelegentliche schwächere oder ausbleibende Erektionen sind kein Problem.

Die "erfolglosen Versuche" können unterschiedlich aussehen:

  1. Es kommt zu keiner Zeit während der sexuellen Aktivität zu einer Erektion, die ein Eindringen des Penis in die Scheide ermöglichen würde.
  2. Beim Vorspiel entsteht eine Erektion, aber sie lässt nach oder verschwindet ganz, wenn es "zur Sache" gehen soll. Der Penis kann nicht in die Scheide eingeführt werden.
  3. Ein Eindringen des Penis in die Scheide ist möglich, aber die Erektion lässt nach, bevor es zum Samenerguss kommt.

Abgrenzung gegenüber anderen männlichen Sexualstörungen

Erektionsstörungen werden oft mit folgenden Sexulstörungen in einen Topf geworfen: