Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)

Erektionsstörung: Ursachen, Behandlung, Kosten, Erfahrungen - von Betroffenen

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Häufig gestellte Frage (FAQ):
Mein Arzt verlangt eine Bezahlung für Untersuchungen. Ist das berechtigt?

Nein. die Kassen übernehmen alle Kosten für notwendige Untersuchungen zur Feststellung einer ED in vollem Umfang. Viele Ärzte umgehen diese Regelung und verlangen dann trotzdem private Zahlungen von gesetzlich Krankenversicherten. Und das geht so: Am Ende des ersten Arztbesuches erhält der Patient z.B. ein Rezept für Viagra. Wenn Viagra nicht den gewünschten Erfolg hat, und daher weitere diagnostische Untersuchungen erforderlich sind, z.B. eine Blutuntersuchung oder eine Ultraschalluntersuchung der Durchblutung des Penis, dann erklärt der Arzt, dies seien von der Kasse nicht bezahlte Wunschleistungen. Sie werden den Patienten als individuelle Gesundheitsleistungen, kurz als IGeL bezeichnet, angeboten, für die der Patient selber zu zahlen hat. Dies ist nicht zulässig. Das Einzige, was Patienten seit der Gesundheitsreform in Zusammenhang mit der Beratung, Diagnostik und Behandlung von ED überhaupt selbst bezahlen müssen, sind die Arzneimittel gegen Erektionsstörungen.

Wenn Ihr Arzt Geld für eine Untersuchung bei der Diagnose der ED verlangt, sollten Sie sich besser einen anderen Arzt suchen. Bitte, teilen Sie uns solche Fälle mit. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Seite "Kostenübernahme für die Diagnose der erektilen Dysfunktion (ED)"